
Max Töpper
Als Mecklenburger Dorfjunge wurde Max die Liebe zum Wald und zum Holz mit in die Wiege gelegt. Die Kettensäge ist ihm mit 12 an den Arm gewachsen und nach seiner Forstlehre machte er sich als Kettensägenkünstler einen Namen. An der Hochschule für nachhaltige Entwicklung entdeckte er: Holz kann noch mehr! Fasziniert begann er seine Zimmererlehre in einer traditionellen oberbayerischen Zimmerei und merkte gleich am ersten Tag: Das muss auch anders gehen! Ökologischer, gesünder! Was wir heute stolz als unseren Wandaufbau vorstellen, ist das aktuelle Ergebnis seines jahrelang rauchenden Kopfes. Als Zimmerermeister und Holzflüsterer kann der Specht bei uns auf höchstem professionellem Niveau seine Ideen verwirklichen.

Luca Seeger
Luca ist der Sammler von uns, die Nase im Wind, die Füße fest verwurzelt in der Erde. Seine Augen suchen immer wieder aufs Neue das Wunderschöne: Das, was uns bezaubert! Sein Herz aber hat es schon längst gefunden: Es ist die Erde. Denn das Arbeiten mit naturbelassener, roher Erde bringt ein Gefühl von Ursprünglichkeit mit sich: Nicht nur Schwalben bauen mit Lehm, auch wir Menschen waren immer in Kontakt mit der Erde, und können darin auch heute noch Sinnhaftigkeit, Zufriedenheit und Wohlbefinden finden. Luca bringt mit dem Lehm auch eben diese warmen, lebendigen Gefühle in die Wohnräume und möchte damit zeigen, wie nah die Erde uns allen auch heute immer noch ist.

Paula Töpper
Spätestens in ihrem Waldökologie-Studium an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung hat Paula verinnerlicht, wie ökosystemare Prozesse – ohne Ausbeutung, Gifte und Müll – allen Beteiligten ein Leben in Gesundheit, Schönheit und Fülle ermöglichen können. Wir Menschen als Teil eines großen Ganzen? Eine Utopie, die sie wahr machen will. Und solange unsere Welt so noch nicht funktionieren kann, arbeitet sie im Kleinen daran, ob als Baubiologin und Zimmerin, als Bilderbuchautorin, als Wildnispädagogin oder als Mama. Denn die Frage ist am Ende -ob drinnen oder draußen- immer dieselbe: Wie kommen wir (wieder) in Verbindung mit dem, was uns umgibt?

Wir suchen eine:N Lehmbauer:in
Du hast viel Erfahrung im Lehmbau, insbesondere im Lehmputz und in der Baustellenplanung?
Du hast gewerksübergreifende Kompetenzen, zum Beispiel im ökologischen Trockenbau, Innenausbau, Zimmerei oder anderes?
Du willst Verantwortung übernehmen, mit deiner Arbeit die Bauwende voranbringen und brennst für nachhaltige und ökologische Lösungen?
Und du bist auf der Suche nach einem Ort zum Bleiben?
Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung! Schreib uns gerne eine Mail an info@spechtundschwalbe.de.
Weitere Infos kannst Du auch telefonisch erfragen.

Moritz Winklar
„Wir müssen einfach nur mit nachwachsenden Rohstoffen bauen und lagern automatisch CO² ein. Das ist, als würden wir ein Moor anlegen!“ Was Moritz da so fasziniert, treibt ihn auch an: Die Vorstellung, der Erde durch sein Schaffen etwas zurückzugeben und die Welt als besseren Ort zu hinterlassen. Ein hohes Ziel – aber Moritz hat sich dafür optimal gerüstet und ausbilden lassen. Seine Trockenbau-Ausbildung beim Ökobau Betrieb Biber in Verden, sowie einige eigenverantwortliche experimentelle Bauprojekte (z.B. ein Strohballenhaus und eine Jurte) haben ihn zu dem kompetenten Ökobau-Experten gemacht, den wir so an ihm schätzen. Besonders, wenn es darum geht, um die (runde) Ecke zu denken, ist Moritz mit innovativen Ideen am Start. Für uns ein echter Glücksfang!

Annalisa Drewes
Annalisa hat ein feines Gespür dafür, was sich richtig anfühlt und was nicht. Daran orientiert sie sich auf ihrem Weg. Im Marketing Dinge vertreten, hinter denen sie nicht steht? Passt nicht. Sich als Frau auf der Baustelle ein dickes Fell wachsen lassen? Muss nicht sein. So hat sie vieles ausprobiert, hinterfragt, und neu ausgerichtet – immer mit der Frage im Herzen: Was passt wirklich zu mir, meinen Werten Naturverbundenheit, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit und meiner Vorstellung von guter Arbeit? Als Zimmerin brennt sie besonders für den Erhalt alter Gebäude: Geschichte bewahren, Nachhaltigkeit leben und Dingen ein Weiterbestehen ermöglichen. Seit ihrer Ausbildung in Biberach konnte sie darin viel Erfahrung sammeln und sich zu einer starken, fachlichen Kapazität entwickeln.
Aufgeben ist für sie keine Option. Sie ist überzeugt: Es gibt diesen einen Platz, an dem alles zusammenpasst – wir hoffen, dass Annalisa ihn bei uns gefunden hat!

Lukas Strümer
Holz ist für Lukas mehr als ein Werkstoff. Es ist ein Material zum Begreifen, Gestalten und Weiterdenken. Ob beim Arbeiten auf der Baustelle, beim Tüfteln an einem Möbelstück oder draußen in der Natur – Lukas sprudelt vor Ideen. Nach seiner Ausbildung zum Tischler und der Weiterbildung zum Holz- und Objektgestalter hat er auf Zimmereibaustellen weitere Seiten des Holzhandwerks kennengelernt. Besonders spannend findet er nachhaltige Materialien, Fachwerk und Lehmbau – und die Frage, wie wir traditionelle Bauweisen mit modernen Ideen verbinden können.
Als Teamplayer schätzt er ein gutes Miteinander und die Möglichkeit, gemeinsam etwas zu schaffen, auf das man stolz sein kann. Mit Sorgfalt und Herzblut bringt er sich ein – und ist dabei immer offen für das, was es noch zu entdecken gibt.

Frigga Porsch
Ein dreifaches Hurra auf unsere erste Auszubildende! Dass Frigga es bis hierher geschafft hat, ist sicherlich unter anderem ihrer Zielstrebigkeit und Begeisterung zu verdanken, denn eigentlich wollten wir ja noch gar nicht ausbilden. Aber Frigga wollte keine Kompromisse mehr, sie wollte das Schöne, das Wahre, das Gute: Im Miteinander, im Material und in der Ausrichtung ihres Lebens. Politisch motiviert und auf der Suche nach einer sinnerfüllten Arbeit stand sie inmitten des Gewühls auf der HanseBau Messe vor uns – und es passte. Jetzt profitieren wir von ihrer Motivation und Wissbegierde, ihrem Humor und ihrer ansteckenden positiven Art. Und Frigga verfolgt weiter das Ziel, das sie bei Frederick der Maus gelernt hat: Sich und Andere mehr mit Ästhetik zu umgeben -für die Seele.

Miriam Gimm
Miriams Weg führte sie über Eventmanagement im Kulturbereich und Geschäftsführung bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit im ökologischen Kontext. Dort hört sie zu, schaut hin und macht Geschichten sichtbar. Denn was sie wirklich interessiert, sind die Menschen hinter den Dingen.
Mit dem, was sie tut, will Miriam in ihre Vision einer Welt der Fülle investieren, in eine Wirtschaft, die mit der Erde, den Menschen, und mit dem, was wirklich zählt, in Verbindung steht. So verbindet sie Kulturwissenschaft und Marketing auf ihre eigene Weise: Es geht ihr nicht um glatte Oberflächen, sondern um das Authentische. Um lebendige Charaktere statt digitalem Einheitsbrei.
Die Zusammenarbeit mit Specht und Schwalbe ist für unsere Sichtbarmacherin genau das: ein gemeinsames Gestalten an einer Welt, die sich richtig anfühlt.

Unsere Werte
Unsere enge Verbindung zur Natur zeigt sich in der Wahl unserer Materialien: Holz, Lehm und organische Baustoffe schaffen gesunde, nachhaltige Lebensräume. Durch Recycling und Kreislaufwirtschaft reduzieren wir Emissionen und Abfall – für eine Bauweise, die Mensch und Natur gleichermaßen zugutekommt. Unsere Werte begleiten täglich unser Handeln.
Bei Specht und Schwalbe verbinden wir Professionalität, höchste Qualität und Leidenschaft fürs Handwerk mit ökologischer Verantwortung. Unsere nachhaltige Bauweise setzt auf natürliche, langlebige Materialien und präzise handwerkliche Umsetzung. Dabei prüfen wir jede Entscheidung unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Gesichtspunkten – für gesunde Wohnräume, faire Arbeitsbedingungen und eine ressourcenschonende Bauweise.

Leidenschaft & Ästetik
Wir sind Handwerker*innen aus Leidenschaft. Der Kontakt mit den Materialien, mit denen Menschen schon vor zehntausenden Jahren gebaut haben, ist für uns sinnlich und sinnstiftend zugleich.
Wir folgen keinem kurzfristigen Trend, sondern finden schön, was echt und zeitlos ist.

Naturverbindung
Die Natur schenkt uns die perfekten Baustoffe und ist unsere weiseste Lehrmeisterin: Alles ist voneinander abhängig und beeinflusst sich gegenseitig. So betrachten wir z.B. auch den gesamten Lebenszyklus des Bauwerks und achten auf Schadstofffreiheit, Langlebigkeit und Rückbaubarkeit.

Verantwortung & Respekt
Ein gutes Leben ist nur möglich, wenn es allen gut geht: Menschen, Tieren, Pflanzen, unserer Erde. Wir übernehmen Verantwortung für die Auswirkungen, die unser Handeln hat. Zwischenmenschlich bauen wir auf ein offenes und wertschätzendes Miteinander – untereinander und mit unseren Kund*innen.

Regionalität & Nachhaltigkeit
Wir verbauen möglichst regionale Materialien denn so reduzieren wir nicht nur transportbedinge Emissionen, sondern stärken auch regionale Wertschöpfungsketten. Und „Nachhaltigkeit“ steht hier nur pro forma. Denn wer sich an der Natur orientiert, kann gar nicht anders, als nachhaltig zu handeln.

Gesundheit
Wir bauen natürlich nach baubiologischen Prinzipien. Denn es ist kein Zufall, dass uns gut tut, was auch der Natur gut tut. Und so bauen wir einfach gesund für uns, für euch, für unsere Mitwelt und für folgende Generationen. Damit ihr euch in eurer „dritten Haut“ sicher und geborgen fühlen könnt!
Unsere Prinzipien
Selbst auferlegte Standards, die wir an unsere Baustoffe stellen:
Natürlichkeit/Schadstofffreiheit
Erneuerbarkeit bzw. Rückführbarkeit
Geringer Verarbeitungsgrad
Geringe produktionsbedingte Emissionen
Trennbarkeit der Rohstoffe und Recyclingfähigkeit
Abbaubedingungen, die weder Menschen noch Ökosysteme belasten



